Standardmäßig Sonderanfertigung

Bei unseren Isolatoren stehen Sicherheit und Ergonomie an erster Stelle. Genau auf Ihren Prozess zugeschnitten kon­struieren, simulieren und fertigen wir Ihren einzigartigen Waldner Isolator. Dass das keine Standardlösung ist, ist kein Zufall. Denn unsere Erfahrung zeigt, dass nur individuelle Lösungen wirklich die Anforderungen erfüllen können, die Ihr Projekt einzigartig machen. So können wir gemeinsam Ergo­nomie bestmöglich gestalten und die Zufriedenheit des Bedienpersonals steigern.

Isolatoren Sonderanfertigungen

Schnittstelle Isolator

Schnittstelle Isolator

Damit sowohl die Beschaffung wie auch der Betrieb rei­bungslos laufen, liefern wir Ihnen eine Anlage inklusive aller gewünschten Komponenten wie Waagen, Mühlen oder Andocksysteme. Das vereinfacht für Sie nicht nur die Planungs­phase, es macht Ihnen auch nach Inbetriebnahme das Leben leichter – denn wir übernehmen damit auch die Verantwortung für die Schnittstellen zu dem integrierten Prozessequipment, egal von welchem Hersteller. Zusätzlich programmieren und prüfen wir bereits vor Inbetriebnahme eine Schnittstelle zur Anbindung an Ihr hauseigenes Steuerungs­system und sparen Ihnen somit viel wertvolle Zeit während der Installation.

Mock-up der Handschuhbox

Maße und Gewichte als Werte auf einem Papier sind nicht erlebbar. Deshalb fertigen wir gleich zu Beginn der Konstruktionsphase ein Holz­modell Ihres zukünftigen Isolators. Dadurch geben wir Ihnen und den Bedienern gleich zum Projektstart die Möglichkeit, sich mit in das Anlagendesign und die ergonomische Aus­legung einzubringen und die Proportionen zu be-greifen. Am Modell können Sie alle Prozess­schritte unter realen Bedingungen (natürlich mit Dummy-Produkten) simulieren und haben die Möglichkeit, Anpassungen am Isolator vorzunehmen.

Unser einziges Limit heißt OEL

Das Occupational Exposure Limit (OEL) schützt die Menschen, die am Isolator arbeiten. Definieren Sie das Limit - und wir halten die Grenzwerte sicher ein. Sogar im µg/m³-Bereich, denn Sicherheit kennt keinen Kompromiss.

Steuerung und Lüftungstechnik

Unsere Isolatoren sind vorwiegend mit einer Siemens S7 Steuerung ausgestattet. Alternativ kann die Steuerung aber auch über einen Industrie-PC (IPC) oder z. B. ein bauseitiges System umgesetzt werden. Für das Lüftungssystem setzen wir in der Regel einen H14 Push-Push Filter auf der Zuluftseite sowie zwei H14 Push-Push Filter auf der Abluftseite ein. Bei EX-Anforderungen oder sauerstoffempfindlichen Produkten kann der Isolator auch komplett inert mit einer Stickstoff-Atmosphäre betrieben werden. Und falls Sie besondere Anforderungen an Temperatur- und Luftfeuchtigkeit haben, bieten wir Ihnen auch hierfür eine passende Regelung an.

Steuerung und Lüftungstechnik

Handschuhprüfgeräte

Handschuhprüfgeräte

Die Achillesferse der Isolatoren sind die Handschuhe. Um deren Dichtigkeit regelmäßig zu prüfen bieten wir unter­schiedliche Typen von Handschuhprüfgeräten an: Von der manuellen Prüfscheibe mit Analog-Manometer über die vollautomatische Handschuhprüfscheibe mit integriertem Akku und Steuerung bis hin zu einem WLAN-gestützten Prüfsystem, das gänzlich in die Anlagensteuerung integriert werden kann.

Isolator Anwendungsgebiete

Wiegeisolator mit integrierter Waage

Um Wirkstoffe unter Isolatorbedingungen zu verwiegen, integrieren wir die unterschied­lichsten Waagentypen in einen Isolator. Um eine sehr präzise Wiegegenauigkeit zu erreichen, kann im Isolator auch eine entkoppelte Wiegeplatte (Granitstein) integriert werden, auf der die Waage platziert wird. Die Waage kann auch bodeneben in den Isolator integriert werden, um so das Heben von Lasten im Isolator zu vermeiden. Zur Nassreinigung bzw. Dekonta­mination verfügen viele Waagen über einen Wash-down Modus oder haben einen entsprech­enden IP-Schutz.

Ansatzisolator mit angedockten Behältern

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, einen Behälter mit einem Isolator zu verbinden. Wir richten uns auch hier nach Ihren Vorgaben. Vom eingeschweißten Behälter, mobilen Behälter mit Doppelklappe bis hin zu disposable Behältern können wir alle Systeme mit unseren Isolatoren verbinden. Zum „Andocken“ eines mobilen Behälters empfiehlt sich unser Waldner Andock­system. Dieses System ist druckfest bis 6 bar und der Behälter lässt sich kontaminationsfrei an- und abdocken.

Ansatzisolator mit angedockten Behältern

Isolatoren für die In-Prozess-Kontrolle (IPK/IPC)

Bei IPK Isolatoren müssen meist eine Vielzahl von Geräten in den Isolator integriert werden. Oft ist es möglich, Geräteteile außerhalb des Isolators zu platzieren, um somit das Reinigen des Innenraums zu erleichtern. Wichtig ist hier die dichte Durchführung von Kabeln und Leitungen von außen in den Isolator-Innenraum.

Behälterandockung

Mit Hilfe des Waldner Andocksystems können Druckbehälter direkt an einen Isolator "angedockt" werden. Dadurch können z. B. hochaktive Substanzen unter höchstmöglichem Bedienerschutz direkt in einen Ansatzbehälter eingewogen werden. Das Waldner Andocksystem zeichnet sich durch folgende Vorteile aus:

  • Der Ansatzbehälter muss zum "Andocken" nicht angehoben werden
  • Es befindet sich kein Klappenteller in der Einfüllöffnung, dadurch steht die komplette Öffnung (ca. 140 mm) hindernisfrei zu Verfügung
  • Der Behälter bleibt trotz des Andocksystems druckfest und kann bis zu einem hohen Druck von 6 bar betrieben werden
  • Automatische Reinigung des Andocksystems vor dem "Abdocken"
  • Absicherung vor versehentlichem Öffnen unter Druck
  • Es wird kein zusätzliches Staubsaugersystem benötigt
  • Geringe Bauhöhe
  • Robuste Bauart
  • Kann zu Wartungszwecken am Behälter ohne Gegenstück geöffnet werden
Behälterandockung

Isolator zum Beladen eines Gefriertrockners

Auch hier steht der Bedienerschutz im Vordergrund: Durch die Integration in einen Isolator kann der Bediener über die Handschuheingriffe und einen automatisierten Beladetisch die offenen Vials in den Gefriertrockner fahren. Eingeschleust werden die Vials über ein doppeltes Schleusensystem. Eine Sicherheitswerkbank stellt die erste Schleuse dar, die zweite Schleuse ist an den Isolator angebaut und kann von der Sicherheitswerkbank und vom Isolator aus bedient werden. Natürlich lässt sich durch eine spezielle Sicherheitssteuerung immer nur eine Türe der Schleuse öffnen (Interlock).

Isolator zum Beladen eines Gefriertrockners

Isolator mit Vakuumtrockenschrank

Besonders vorteilhaft ist die Kombination mit einem Waldner Vakuumtrockenschrank. Diese können wir aus eigener Fer­tigung anbieten und in unsere Isolatoren integrieren. Durch die spezielle Türmechanik lässt sich auch bei einem großen Trockenschrank die Tür im Isolator problemlos öffnen.

Isolator mit Vakuumtrockenschrank

Laborisolator

Auch in Laboren werden vermehrt Isolatoren eingesetzt. Diese dienen hauptsächlich dem Bedienerschutz bei unterschiedlichen Entwicklungs- und Analysearbeiten im Isolator. Es können die unterschiedlichsten Labor- und Analysegeräte in den Isolator integriert werden.

Laborisolator

Isolator mir integrierter Siebmühle

Beim Mahlen von potentiell gefährlichen Produkten können Stäube austreten. Um den Bediener bestmöglich zu schützen, kann die Siebmühle in einen Isolator integriert werden. Die Produkte können über Schleusenkammern oder ein Endloslinersystem ein- und ausgeschleust werden.

Fassentleer-Glovebox

Diese Art von Isolator wird genutzt, wenn große Mengen Produkt in einen Behälter bzw. Reaktor eingetragen werden oder umgefüllt werden müssen. Wichtig hierbei ist das schnelle und kontaminationsfreie An- und Abdocken der Fässer.

Isolator für Glasreaktoren

Isolatoren für Glasreaktoren werden meist in besonders hoher Bauart ausgeführt, denn hier erfolgen viele Handschuheingriffe. Alle Bereiche der Anlage müssen dabei bestmöglich erreichbar sein, um die Anlage z. B. für die Reinigung zu zerlegen oder umzubauen.

Isolator mit Granulator

Für die Produktion von Tabletten mit hochaktiven Substanzen können z. B. ein Wirbel­schichtgranulator, ein Schnellmischer und eine Siebmühle im Isolator integriert werden.

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