Makerspace - ein Raum für Ideen

Der Makerspace von Hohenloher ist so etwas wie die moderne und noble Version einer Tüftlergarage – nur ohne räumliche Begrenzung. Er bietet alles, was das Herz höher schlagen lässt für fächerübergreifende Bildung, ob nun in der Schule, im Industriebereich oder gar einer Bibliothek.

Tüfteln und arbeiten im Makerspace

Wer schon einmal eine liebevoll eingerichtete Hobbywerkstatt oder eine Tüftlergarage betreten hat und all die tollen Werkzeuge und Technologien erblickt, von denen man meist selbst schon lange träumt, der kennt dieses Gefühl, dass es sofort anfängt, in den Händen zu jucken und man am liebsten gleich selber loslegen will. Diese Idee beflügelte auch die Macher von Hohenloher bei der Entwicklung ihres Makerspaces. Dabei ist der Makerspace nicht durch Wände begrenzt, sondern ein Platz von rund 4 x 5 m, der in jeden Raum integriert und vielfältig genutzt werden kann – so z. B. auch als Teil eines normalen Klassen-, Naturwissenschafts-, Lehrzimmers oder selbst in einem Labor, Büro oder einem Bibliothekssaal. Denn im Makerspace ist nach dem Experimentieren alles leicht und schnell aufgeräumt, weggepackt und hochgeklappt. 

Stühle, höhenverstellbare Tische und Schränke lassen sich einfach beiseite rollen oder anders zusammenstellen und nutzen. Die dazugehörige Deckeninstallation für Licht und Medien, Fly One, kann zurück in die Decke geklappt werden und dient weiterhin als schicke Quelle für gutes Licht.

Beratung und Lehrmittel

In welche Richtung das Forschen, Tüfteln und Basteln gehen soll, kann dabei frei gewählt werden: Es gibt diverse Module und Hohenloher bietet hier nicht nur Beratung, sondern auch gemeinsam mit Partnern wie Festo die dazu notwendigen Lehrmittel an. Grundsätzlich ist der Makerspace alles andere als monofunktional. Er soll vielmehr Fächergrenzen aufheben, das Kombinieren von Wissen ermöglichen und Raum für neue Ideen bieten. Wie das funktioniert, konnte die Ernst- Reuter-Schule in Karlsruhe bereits ausprobieren. 2018 ausgezeichnet zur „Digitalen Schule“ und 2017 zur ersten Smart School in Baden-Württemberg (um nur zwei der zahlreichen Preise zu nennen), verwandelte Hohenloher einen ihrer Schulräume in einen Makerspace. Damit können die Schüler nun selbstständig z. B. Videoproduktionen und Stop Motion-Animationen erstellen und bearbeiten. Ihnen steht 3D Modeling und Printing zur Verfügung, Elektrotechnik und alles was man braucht rund um Coding, Robotics und Bionics. Mit dabei sind natürlich auch Virtual und Augmented Reality.

Die Schüler schöpfen alle Möglichkeiten aus

Was die Schüler aus diesem Angebot alles machen, zeigten sie Hohenloher bei einem Fotoshooting: Sie produzieren z. B. mit Hilfe der neuen Technik  nach allen Regeln der Kunst für ihre Mitschüler ein Erklärvideo, inklusive pfiffiger Musik. Und sie programmierten bereits eine Drohne sowie ein kleines Elektrofahrzeug. „Dabei spielte es keine Rolle, wer 5.- und wer 9.-Klässler war“, berichtet Alexander Biller, Leiter Marketing bei Hohenloher. „Jeder hatte andere Stärken und brachte seinen Schulkameraden das nötige Wissen bei.“ Dieses voneinander Lernen und die Begeisterung der Jugendlichen war auch für Alexander Biller ansteckend, und so beschloss er mit dem Hohenloher Team: „Einige der Schüler werden nun unseren Außendienst ‚schulen‘ – ihm zeigen, was mit dem Equipment alles möglich ist.“ Neue Formen des Lernens tun sich mit dem Makerspace auf.

Konzept auch für Erwachsenenbildung

Ein Konzept, dass auch für Volkshochschulen und Bibliotheken interessant ist. Makerspaces in Bibliotheken sind ein großer Trend, denn hier hat die breite Bevölkerung die Möglichkeit, Dinge selbst auszuprobieren und zu entwickeln.

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